Wärmebildkameras zeigen Schwachstellen in der Gebäudehülle auf einen Blick (©KEA)

Angebot für Bürger: Thermografie in den EnergieQuartieren

Bei winterlichen Temperaturen können Wärmebildkameras schnell Wärmeschwachstellen sowie eingedrungene Feuchtigkeit in der Gebäudehülle sichtbar machen. Thermografieaufnahmen ermöglichen so ein besseres Verständnis über den Zustand der Gebäudehülle und geben Hinweise auf Einsparmöglichkeiten.

Zwischen November und März bietet die Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) Thermografie-Aufnahmen (Gebäude-Thermografie) für Bürgerinnen und Bürger in den EnergieQuartieren an. Damit können Wärmebrücken an der Gebäudehülle einfach sichtbar gemacht werden.

Wann sind Wärmebildaufnahmen für mich als Gebäudeeigentümerin oder -eigentümer sinnvoll?

Thermografie-Aufnahmen machen nicht nur dann Sinn, wenn das Gebäude bereits etwas in die Jahre gekommen ist und in absehbarer Zeit eine Sanierung ansteht. Auch nach einer Sanierung oder bei einem Neubau ist es ratsam, zu prüfen, ob die Gebäudehülle wärmetechnisch dicht ist.

Foto (©KEK)
Welche Ergebnisse können gewonnen werden und warum ist eine weiterführende Beratung zu empfehlen?

Für eine Analyse mithilfe von Thermografie eignen sich sowohl Alt- als auch Neubauten. Die Wärmebildkamera veranschaulicht Schwachstellen in der Gebäudehülle, durch die besonders viel Heizenergie verloren geht. So können wir zum Beispiel bei Altbauten aufzeigen, wo Sanierungsmaßnahmen besonders sinnvoll sind. Bei Neubauten kann nachgewiesen werden, ob sorgfältig gearbeitet wurde. Viele Eigentümerinnen und Eigentürmer wussten nach der Beratung wesentlich genauer, wie sich Energie- und Kosteneinsparungen erreichen lassen. Oft können bereits mit einfachen, geringinvestiven Maßnahmen wie zum Beispiel einem Dichtungsaustausch der Fenster und Außentüren erste Verbesserungen erzielt werden. Im Quartier hat sich die Thermografie besonders in Verbindung mit einer kostenlosen energetischen Erstberatung als eine sehr erfolgreiche Maßnahme für die Energieeinsparung und den Klimaschutz erwiesen.

Bei welchen Witterungsbedingungen können die Aufnahmen durchgeführt werden?

Die besten Erkenntnisse lassen sich bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erzielen. Bei Temperaturen über 5° C werden verlässliche Aussagen fast unmöglich. Wenn es zu warm wird, melden wir uns vorab um den Termin gegebenenfalls kurzfristig zu verschieben.

Wo kann ich mich anmelden, wenn ich mein Gebäude untersuchen lassen möchte und was kostet das?

Termine können wochentags von November bis März vereinbart werden, sofern es kalt genug ist. Die Messungen finden in den Abendstunden statt, nach Absprache in der Regel zwischen 17:30 und 19:30 Uhr. Melden Sie sich per E-Mail unter info@kek-karlsruhe.de oder telefonisch unter 0721 48088-22. Das Angebot ist kostenfrei und gilt nur innerhalb der laufenden Energiequartiere (zur Übersicht).